Egerland-Musikanten zeigen breite Palette ihres Könnens und begeistern ihr Publikum
Moderator Ronny Hof begrüßte die Besucher und beschrieb die Geschichte und das Anliegen der Egerland Musikanten.
Ernst Mosch, der 1999 verstorben ist und oft als König der Blasmusik bezeichnet wird, hätte Orchesterleiter Wilfried Schröer mit seiner Musik so beeindruckt, dass er, ein Niedersachse aus Lehrte bei Hannover, zusammen mit seinem Sohn Markus eine Blaskapelle gründete und, um diesen unverwechselbaren Klang zu erzielen, die Originalinstrumentierung nach Ernst Mosch beibehalten habe.
Es sei das Anliegen der Musiker, da fortzusetzen, wo ihr großes Vorbild aufhören musste. Ernst Mosch ist vor zehn Jahren verstorben, und so finden diese Konzerte zu seinen Ehren statt.
Mit dem Egerländer Musikantenmarsch zeigten sie dann den Zuhörern den vollen Umfang ihrer musikalischen Möglichkeiten, wobei Lilo und Arno mit ihrem Gesang die gefühlvollen Passagen ausfüllten. Die Kuschelpolka schloss sich an und Blumengrüße folgten, bevor mit dem Fliegermarsch wieder so rechte Marschmusik folgte.
Als dann Lilo und Arno im Walzertakt von den "Rosen so rot" sangen, schunkelten hier und da schon einige Zuhörer mit.
Dann "Der alte Dessauer", ein Höhepunkt im Programm, wobei Solist Benedikt Knieke auf seiner Trompete mit sauberen hohen Tönen und einer flotten Tonfolge die Zuhörer zu stürmischem Beifall anregte.
"Egerländer Heimatlied", "Dort tief im Böhmerwald", "Mondschein an der Eger", es folgten zahlreiche Lieder mit eindrucksvollen Beschreibungen eines schönen Landes. Und sie spielten und sangen von der Vogelwiese, den Kinderaugen und den Gablonzer Perlen.
Und der Dompfaff ließ sein Pfeifen erklingen, dazu spitzten Sänger Arno und Markus Schroer, der musikalische Leiter der Truppe, die Lippen.
Beim "Solo Trommler Marsch" hatte Sven Woydac als Solist seinen großen Auftritt. Trommel, Pauke und Becken reichten ihm nicht, er trommelte mit seinen Stöcken auf alles, was in seiner Nähe erreichbar war. Die Besucher waren begeistert.
Mit dem "Lied aus der Heimat" und zum Abschied "Bis bald auf Wiedersehen" wollten sich die Egerland Musikanten verabschieden, doch ohne mehrfache Zugaben ließen sie die begeisterten Besucher nicht gehen.
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