Minden (mt/um). Der Hospizkreis Minden setzt seine Veranstaltungsreihe fort: "Aus Trauersymbolen werden Hoffnungssymbole - kreative Impulse zur Trauerbewältigung".
Dorothea Stockmar spricht dazu am Mittwoch, 14. Oktober in Theater am Weingarten in Minden, Königswall 99.
Die Entwicklung persönlicher Trauerrituale und Symbolhandlungen trägt dazu bei, Möglichkeiten der Verwandlung in der Trauer zu entwickeln, meint die Referentin. Verfestigtes könne sich lösen und wieder in lebendigen Austausch gelangen.
Trauer verllaufe gewöhnlich in mehreren Phasen. Fassungslosigkeit, Untröstlichkeit, Verlassenheit, all diese anfänglichen Gefühle eines Trauerprozesses könnten zu einem späteren Zeitpunkt erneut aufbrechen und für Verunsicherung sorgen.
Stockmar möchte mit ihrem Vortrag Mut machen, sich auf die Spurensuche zu begeben, alle Gefühle zuzulassen und zu lernen, wenn auch nur ansatzweise, wieder Vertrauen in einen sinnerfüllten Dasein zu fassen.
Die Referentin ist Trauerbegleiterin, hält Vorträge, leitet Seminare und ist künstlerisch im Bereich Trauer tätig. Neben ihrem künstlerischen Fundus greift sie sowohl auf Erkenntnisse aus ihren Hospizeinsätzen als auch auf private Erfahrungen zurück, die sie in dem Buch "Ein Netz, das trägt" niedergeschrieben und verarbeitet hat.
Die Veranstaltung beginnt um 19.30 Uhr, Eintritt drei Euro.







































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