Minden (mt/um). Der Hospizkreis Minden lädt am Mittwoch, 16. September, 19.30 Uhr, in das Martinihaus am Martinikirchhof 7, zu dem Vortrag zum Thema: "Tabuthema Demenz: Plädoyer für einen offenen Umgang mit der Erkrankung" ein.
Auch im Bereich der Hospizarbeit ist Demenz ein wichtiges Thema. Zentrale Fragen dabei sind: Wie erlebt ein Mensch mit Demenz sein Sterben? Wie gehen Angehörige mit diesem Sterben um, wenn keine kognitive oder spirituelle Auseinandersetzung mehr möglich ist, weil der Demente sich nicht mehr verbal äußern kann?
Viele Menschen haben Angst über ihre Vergesslichkeit zu sprechen, weil sie darunter leiden. Noch mehr Menschen machen Witze über dieses Thema, weil das befreiende Lachen gut tut. Der Referent wird sich mit persönlichen aber auch gesellschaftlichen Problematiken des Tabuthemas Demenz beschäftigen. Auch wird er Wege aufzeigen hin zu einem offenen und verantwortungsvollen Umgang mit der Erkrankung.
Hartmut Emme von der Ahe ist Gerontologe und Sozialarbeiter sowie Projektleiter des "Ede - Projekts - Entlastung bei Demenz" bei dem Paritätischen Verein für Sozialarbeit in Minden. Der Eintritt ist frei. Die Veranstaltung hängt mit dem Weltalzheimertag am 21. September zusammen.







































stehenden Code hier ein*: