Buntes Programm für die Sommerferien / Betreuer sorgen für ein unvergessliches Erlebnis
Dazu wird den Kleinen ein vielseitiges Programm geboten. Die Auswahl reicht vom gemütlichen Basteln bis zu Sport. "Es muss für jeden was dabei sein", so der ehrenamtliche Mitarbeiter André Henschel. Zum Programm der Ferienspiele gehören aber auch viele Ausflüge. Die Kinder können Schwimmen gehen oder besuchen Museen. Zum Abschluss der Spiele winkt dann noch ein großes Zeltlager.
Ein so großes Programm erfordert natürlich auch eine immense logistische Leistung. Um die Kinder beisammenzuhalten gibt es einen genau strukturierten Tagesablauf. Neben dem gemeinsamen Beginn und Ausklang des Tages spielt dafür das gesellige Mittagessen eine große Rolle. Neben den festen Programmpunkten haben die Kinder aber auch viel Zeit sich allein zu beschäftigen.
Für den reibungslosen Ablauf sorgen 132 Mitarbeiter. Fast alle engagieren sich ehrenamtlich. Dabei ist die Arbeit mit viel Aufwand verbunden. Die Mitarbeiter müssen zunächst einen Jugendleiterlehrgang besuchen und unter anderem einen Erste-Hilfe-Kurs absolvieren.
Die Stadt Minden versucht das Ferienspielangebot möglichst vielen Kindern zugänglich zu machen. Dafür unterstützt die Stadt die Veranstalter besonders finanziell. Rund 90 000 Euro sind laut dem Mindener Jugend-Bereichsleiter Thomas Christoph zur Finanzierung der Spiele nötig. Diese seien nur durch die Teilnahmegebühr von 65 Euro pro Kind nicht zu finanzieren.
In den letzten Jahren ist die Nachfrage nach Frühbetreuung für Kinder stark angestiegen. Ein besonderes Angebot bieten die Veranstalter in Zusammenarbeit mit dem offenen Ganztag der Grundschulen. Da berufstätige Eltern auch in den Ferien oft nicht für die Betreuung ihrer Kinder sorgen können, nehmen an den Ferienspielen zusätzlich Kinder aus dem offenen Ganztag teil. Nach einer Frühbetreuung ab 7.30 Uhr können sie ab 10 Uhr am regulären Ferienspielprogramm teilnehmen.
Das Besondere an den Ferienspielen ist laut Thomas Christoph und dem Leiter des Kreativzentrums Anne Frank, Frank Blietz, dass die Kinder hier Sachen machen können, die zu Hause nicht möglich wären. Lagerfeuer und Gruppenspiele funktionieren nur im großen Ferienspiel-Kreis. Den Kindern scheint das Angebot zu gefallen. Viele kommen jedes Jahr wieder. "Man kann die Entwicklung der Kinder miterleben", meint Betreuerin Laura Becker. Die Mitarbeiter wollen auch weiterhin eine spannende Ferienzeit für die Kleinen ermöglichen.