Die Ausstellung "Die seidene Welt von Lu Pin", die am heutigen Samstag um 16.30 Uhr in der Galerie Spiegel in Minden eröffnet wird, konzentriert sich auf eine Gestaltungslinie, in der die 1972 in Shanghai geborene Künstlerin Wicklungen aus feinen Seidenfäden als farbiges Gestaltungselement einsetzt. Die Farbe sei wichtig, weil sie für einen Bildhauer ein so ungewohntes Gestaltungselement sei, sagt Lu Pin.
Ihre Liebe zur Musik Chopins führte sie nach einem Studium in Mediengestaltung nach Polen, wo sie an der Akademie in Warschau Kunst studierte. Da ist es kein Zufall, dass sie nach ihrem Abschluss in ihrer Heimatstadt Shanghai einen Wettbewerb für die Gestaltung eines Chopin-Denkmals gewann.
Lu Pin arbeitet sehr breit gefächert, probiert immer wieder neue Materialien und Techniken aus. "So komme ich auf neue Ideen", sagt sie. Darum ist diese Ausstellung mit rund 40 Objekten ein erstes Appetithäppchen. In zwei Jahren will Galeristin Barbara Warcholek Lu Pins Skulpturen zeigen.
Bis 22. Juli, Hahler Str. 129, Di-Sa 15-18 Uhr