Hille-Hartum (hy). Der Stellenplan der Gemeinde Hille soll demnächst im kleinen Kreis beraten werden. Das hat der Haupt- und Finanzausschuss beschlossen.
Den Ausschussmitgliedern war der unter Berücksichtigung einer externen Stellen- und Dienstpostenbewertung aufgestellte Stellenplan von Sachbereichsleiter Dietrich Nobbe erläutert worden. Die größte Veränderung dieses Plans ist, dass Stellen nun vollzeitverrechnet ausgewiesen werden.
Damit wird eine Empfehlung der Gemeindeprüfungsanstalt Herne umgesetzt, die mehr Transparenz und eine bessere Vergleichbarkeit ermöglicht. Die Zahl der Beamten und Tarifbeschäftigten bleibt mit 15 und 74 nahezu auf dem vorherigen Stand.
Neu ist die Stelle einer Schulsozialarbeiterin an der Verbundschule. Zwei weitere Stellen sollen im Rathaus geschaffen werden. Daneben sind auch drei Stellen im Baubetriebshof noch nicht besetzt. Erstmals nach Jahren ist in diesem Jahr wieder eine Anwärterin für den gehobenen Dienst vorgesehen.
Sowohl Ludwig Volkmann (FDP) als auch Willi Rohlfing (SPD) wollten dem Plan nicht zustimmen, da sie die externe Bewertung zunächst einsehen wollen. "Ich wollte Akteneinsicht und habe sie nicht bekommen", so Rohlfing. Kurt Riechmann (FWG) gab die Einschätzung, dass alle Politiker eine "handlungsfähige Verwaltung" wünschen. "Wir haben qualifizierte Leute hier, die wir halten sollten. Häufig wird bei guten Mitarbeitern in der Nachbarschaft gewildert, einige sind schon weggegangen", sagte er.
Da kein Konsens erzielt wurde, beschlossen die Mitglieder, die Beschlussfassung zu vertagen. Zunächst soll interfraktionell beraten werden, eine Entscheidung soll dann in der auf den 24. April verschobenen Ratssitzung fallen.






















