Landart-Auftakt im Kurpark Rothenuffeln am 16. Juni / Veranstaltungen unter dem Motto "Bewegung und Begegnung"
Eine bunte Mischung von Chören aus den Bereichen Klassik, Gospel, Jazz und Rock wird die Besucher erfreuen. Dabei sollen sie von Chor zu Chor durch den Park wandern. Das können sowohl Chöre der Partnergemeinden aus Viljandi (Estland) und Hermagor (Österreich) sein als auch die Chöre des Kreises. Im Finale werden alle Chöre gemeinsam singen. Der Gesang soll durch Tanz- und/oder Theaterdarbietungen bereichert werden. Die etwa dreistündige Veranstaltung wird von Bürgermeister Michael Schweiß eröffnet.
Der Heimatverein Rothenuffeln möchte den Auftakt im Kurpark mit einem Weinfest verbinden, auch das wäre ein Novum für die Gemeinde. Dazu soll sich ein möglichst vielfältiges kulinarisches Angebot gesellen. Auch wird der Park stimmungsvoll in Szene gesetzt, das eigentliche Lichterfest ist allerdings erst für August vorgesehen.
Torsten Siemon als Vorsitzender des Heimatvereins hofft, dass ein wenig Glanz des Festivals auch auf die Gemeinde abstrahlt. "Rothenuffeln mit seinen Kurhäusern und dem Kurpark ist das touristische Zentrum Hilles", so Siemon. Mit dieser Großveranstaltung könne Hille sich als touristisches Ziel profilieren. "Wir wollen uns mit ländlichem Charme präsentieren", sagt Siemon; will sagen, die Vorzüge des Lebens auf dem Lande zeigen. Beim Auftakt machen die Künstler auf einer Landart-Meile mit dem Mühlenkreis-Mobil im Zentrum auf ihre Aktionen aufmerksam. Das Mühlenmobil wird im Vorfeld über die Kreisgrenzen hinaus für das Festival werben.
Ein besonderes Thema ist in diesem Jahr den Brücken gewidmet, die mit künstlerischen Installationen in den Blickpunkt rücken. Das können Installationen, Verhüllungen und mehr sein. Andere Veranstaltungsorte im gesamten Kreisgebiet sind Mühlen, Wald, Moor, Gärten, Herrenhäuser, historische Gebäude sowie Eisenbahn und Raddampfer. Bausteine sind Lesungen, Konzerte, offene Gärten und mehr.
Die Gemeinde Hille liegt zentral zwischen Dielingen im Norden und Kleinenbremen im Süden. Daher hoffen die Veranstalter auf zahlreiche Besucher aus allen Städten und Gemeinden. Das Festival findet erstmals teilweise außerhalb der Sommerferien statt und zwar vom 16. Juni bis zum 22. Juli. Damit können auch die Schulen eingebunden werden. Auch die Volkshochschule ist stark eingebunden.
Unter dem Thema "Bewegung - Begegnung" sollen fünf Wochen Kultur und Freizeit groß geschrieben werden.
Für schlechtes Wetter liegt ein Plan B in der Schublade, versichert der Heimatvereinsvorsitzende. "Das Bürgerhaus ist gebucht, hier können Teile des Programms über die Bühne gehen."