Mehr als 400 Fußballer bei CVJM-Westbundmeisterschaften / Kontakte knüpfen und zahlreiche Gespräche führen
Mehr als 400 Sportler haben am vergangenen Wochenende hinter den Ball getreten. Die jüngsten sind acht Jahre alt, die ältesten um die 40. Es gibt drei Altersklassen - und auf dem Sportplatz der Verbundschule tummeln sich unzählige Zuschauer.
Pascal Otling (v.l.), Eugen Ens, Jonas Ul-Hasan, Fynn Hoffmann, Kudor El-Zein und Nils Schulze spielen bei den Westbundmeisterschaften für den CVJM Hille. Sie gehören zu den rund 400 Spielern des Fußballturniers, das am vergangenen Wochenende ausgetragen worden ist.
Notwendig: Pause zwischen den Fußballspielen.
Insgesamt treten 33 Mannschaften an, darunter das Team Ithemba aus Südafrika. "Es besteht seit Jahren eine Freundschaft zu uns", sagt Daniela Sudmeier, Leiterin der Schularbeit bei "Jugend für Christus. Sie betreut die zehn Jungen und elf Mädchen, die sich zurzeit für acht Monate in Deutschland aufhalten. In Hille leben sie in Gastfamilien.
Aaron Msizi gehört zu Ithemba. "Wir finden diese Veranstaltung toll", sagt der 21-Jährige. Über den Fußball habe er schon viele andere Menschen kennengelernt. Man verstehe sich auch abseits des Platzes prima - und er habe schon einige nette Gespräche führen können. Das sagt (wie viele andere) auch Jonas Ul-Hasan, der für den CVJM Hille beim Turnier antritt. "Und es bestehen schon seit Jahren sehr gute Kontakte in andere Städte."
Auf dem Aareal herrscht Festivalatmosphäre. Manche Spieler zelten auf der Wiese; andere haben sich Campingmöbel mitgebracht und genießen die frühsommerliche Atmosphäre. "Hier geht es sportlich fair zur Sache", sagt Achim Stein, der das Turnier mit seinen Söhnen Jannick (6) und Bennett (3) besucht. Dass alle Teams mächtig Ehrgeiz zeigen, ist (fast) allen Akteuren deutlich anzumerken. Und das Programm mit Verzehrbuden oder einer Schussgeschwindigkeitsmessung sorgt für zusätzliche Attraktivität. "Wir haben uns auch viel Mühe gegeben", sagt Wilhelmy.
Besondere Hingucker-Momente hat die "Mini-WM" der Sechs- bis Achtjährigen. Den Teams wurden Länder zugeteilt, die von den Kleinen vertreten werden. So laufen die Mannschaften mit Flagge ein. "Und es werden die Nationalhymnen gespielt", sagt Wilhelmy. Außerdem wird jeder Spieler vor dem Anpfiff von Stadionsprecher Martin Wiese begrüßt.
Bei der Mini-WM siegt Schweden, vertreten durch die Michael-Ende-Schule I vor den "Brasilianern" des CVJM Rothenuffeln-Haddenhausen. Den Mini-Pokal sichert sich das Team des SC Hille vor dem VfL Frotheim.
Sieger in der Klasse der Elf- bis 14-Jährigen ist die Mannschaft des CVJM Hille I, gefolgt vom CVJM Hatzfeld. Gewinner der "Großen" ist der CVJM Nierenhof, der den CVJM Waldsolms I auf Rang zwei verweist.