Unterrichtsstress beim Klettern abbauen / 50 000 Euro vom Land / Zusätzlich unter anderem auch mobile Computer
Kletterparcours, Kletterwand, drei Schaukeln und zwei "Lümmelbänke" aus Stämmen der robusten, wetterbeständigen Robinien sind das Ergebnis einer gemeinsamen Aktion von Gemeindeverwaltung, Verbundschule und Förderverein sowie der Firma Drinkuth aus Unterlübbe.
Im Herbst 2009 stellte die Gemeinde nach Auskunft von Fachbereichsleiter Gerhard Uphoff den Antrag auf Geld aus dem Landesprogramm "Zukunft, Bildung und Betreuung". Dort waren Fördermittel, bestimmt für die Ganztagsbetreuung in Schulen, nicht abgerufen worden und wurden nun neu verteilt. "Wir erhielten, zweckgebunden in unserer weiterführenden Schule zu investieren, 50 000 Euro." Die Gemeinde musste sich mit 20 000 Euro beteiligen - diese Summe stellten die Schule und ihr Förderverein zur Verfügung, der Betrieb Drinkuth übernahm kostenlos Erdarbeiten. "Wir haben einen erheblichen fünfstelligen Betrag beigesteuert", sagte Matthias Pohlmann, Vorstandsmitglied im Förderverein. Schon 2006 habe es Planungen gegeben, abgängige Spielgeräte auszutauschen, doch sie seien wegen des Schulanbaus verschoben worden. "Im letzten Jahr wurden dann neue Entwürfe und Details erstellt."
Als Arbeiter auf der Baustelle waren Schulleiter Wolf-Rüdiger Berndt, sein Stellvertreter Karl-Heinz Kütemeier, Matthias Pohlmann und Vater Joachim Weike, im Rathaus für den Straßenbau zuständig, im Einsatz. Sie hoben Baugruben aus, halfen beim Aufstellen der Spielgeräte und leisteten zusammen 100 Arbeitsstunden.
Die Gestaltung der Fläche - es wurden allein zwölf Kubikmeter Beton verbraucht - und das Aufstellen der Spielgeräte durch eine Fachfirma kosteten insgesamt 28 000 Euro.
Abgebaut wurden schon vor längerer Zeit die marode Seilbahn und der Tarzanschwinger.
Das restliche Geld wird nach laut Sachbereichsleiter Bernd Küchhold ebenfalls in der Verbundschule investiert. "Es wurden bereits neue Spielgeräte gekauft und Tischtennisplatten bestellt." Außerdem würden Mittel für das bargeldlose Zahlungssystem in der Mensa bereitgestellt - es ist in der Planungs- und Umsetzungsphase.
Außerdem reichte das Geld für ein mobiles Selbstlernzentrum, also eine fahrbare Computerstation mit Notebooks.
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