Laut ihrer Pressemitteilung hat die K+S Kali GmbH die Vorbereitungen zur Umsetzung der Maßnahmen zum Gewässerschutz abgeschlossen. Vorgesehen ist nun, die Salzabwasser-Menge in den nächsten fünf Jahren zu halbieren. Dazu werden zunächst Maßnahmen einer lokalen Entsorgung ergriffen.
"Innovative Verfahren"
Das Kasseler Unternehmen spricht von innovativen Verfahren, die bislang von keinem anderen Kaliproduzenten weltweit großtechnisch eingesetzt worden seien. Neben der Verminderung der Salzabwassermenge werden auch die Chlorid- und Härtegrenzwerte im Flusssystem Werra und Weser verbessert. Schon im ersten Quartal des kommenden Jahres will die K+S Kali GmbH die Abstimmung ihrer Maßnahmen zum Umweltschutz mit den Bundesländern Hessen und Thüringen abschließen.
Parallel zu diesen Zielen will das Bergbauunternehmen Anträge für die Salzabwasser-Fernleitungen vorbereiten. Geplant ist, Pipelines zur Oberweser und zur Nordsee zu errichten. Die mit den Ländern Hessen und Thüringen definierten und vom Runden Tisch akzeptierten Prüfkriterien für Fernleitungen sind in diesem Fall jedoch noch strittig.



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