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16.10.2010
1000 Unterschriften gegen Salzpipeline
Einwände gegen Planfeststellungsverfahren

Der Vorsitzende des SPD-Stadtverbandes Michael Jäcke (r.) überreichte Bürgermeister Michael Buhre 1000 Unterschriften gegen eine Salzpipeline. | Foto: privat

Minden (mt/um). Der SPD Stadtverband Minden hat in kürzester Zeit in Minden 1000 Unterschriften von Unterstützern für die Einwände gegen das Planfeststellungsverfahren der hessischen Bezirksregierung Kassel zur Errichtung einer Salzpipeline durch die Kali & Salz AG von Neuhof-Ellers nach Philippsthal und von dort in die Werra gesammelt.

Jährlich sollen über diese Pipeline 700 000 Kubikmeter Kalilauge in die Werra und damit auch in die Weser entsorgt werden.

Tatkräftig unterstützt durch die Landtagsabgeordnete Inge Howe waren zahlreiche SPD-Ortsvereine und Wassersportvereine aus Minden und Umgebung beteiligt. Der Vorsitzende des SPD-Stadtverbandes Michael Jäcke übergab die Unterschriften kürzlich an Mindens Bürgermeister Michael Buhre, der sie an die Bezirksregierung weiterleiten wird.

"Mit diesen Einwendungen fordert der SPD Stadtverband Minden mit Unterstützung von 1000 Bürgerinnen und Bürgern eine andere und vor allem umweltfreundlichere Lösung zur Entsorgung der Salzlauge", so der Vorsitzende Michael Jäcke. Der Bürgermeister bedankte sich bei Michael Jäcke für diesen Einsatz, der zeige, dass viele Mindener sich keine "DDR-Verhältnisse" in der Weser zurückwünschen.

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Copyright © Mindener Tageblatt 2012
Dokument erstellt am 16.10.2010 um 01:16:56 Uhr

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