Eine Sprecherin sagte am Mittwoch in Hannover: "Wir sehen das problematisch. Wir werden es sorgsam prüfen und unsere Bedenken zum Ausdruck bringen." Das Unternehmen K+S in Kassel hat nach eigenen Angaben eine 63 Kilometer lange Leitung an die Werra beantragt, die Anrainer in Niedersachsen und anderen Bundesländern können nun dazu Stellung nehmen. Umweltminister Hans-Heinrich Sander (FDP) hatte stets gefordert, K+S solle in erster Linie mehr zur Reduzierung des Abwassers tun.
Die Grünen beklagten, mit der Kurzpipeline werde ein ökologisch unzumutbarer Zustand auf Dauer legalisiert und der Fluss versalzt. Bisher wird die Salzlösung - bei der Kali-Förderung anfallende Abwässer - mit Lastwagen an die Werra gebracht.
Bislang war vor allem eine Pipeline bis an die Nordsee das große Streitthema. Die Grünen befürworten dieses Projekt, das niedersächsische Umweltministerium dagegen lehnt es ab.
K+S sagte am Mittwoch, eine Fernleitung zum Transport des Abwassers zur Nordsee werde noch geprüft. Bis Ende des Jahres soll es ein Ergebnis geben.



stehenden Code hier ein*: