Mittwoch, 23.05.2012
iPad | MT-Blogs | MTMobil | Impressum | Kontakt | Sitemap | Newsletter

29.07.2010
Widerstand gegen Salzpipeline
Land Niedersachsen befürchtet Umweltschäden durch Entsorgung

Hannover/Kassel (lni). Das niedersächsische Umweltministerium hat eine vom Düngemittelhersteller K+S beantragte Kurzpipeline zur Einleitung von Salzlösung in die Werra kritisiert.

Eine Sprecherin sagte am Mittwoch in Hannover: "Wir sehen das problematisch. Wir werden es sorgsam prüfen und unsere Bedenken zum Ausdruck bringen." Das Unternehmen K+S in Kassel hat nach eigenen Angaben eine 63 Kilometer lange Leitung an die Werra beantragt, die Anrainer in Niedersachsen und anderen Bundesländern können nun dazu Stellung nehmen. Umweltminister Hans-Heinrich Sander (FDP) hatte stets gefordert, K+S solle in erster Linie mehr zur Reduzierung des Abwassers tun.

Die Grünen beklagten, mit der Kurzpipeline werde ein ökologisch unzumutbarer Zustand auf Dauer legalisiert und der Fluss versalzt. Bisher wird die Salzlösung - bei der Kali-Förderung anfallende Abwässer - mit Lastwagen an die Werra gebracht.

Info
Mehr Informationen finden Sie im Blickpunkt "Weserversalzung".

Bislang war vor allem eine Pipeline bis an die Nordsee das große Streitthema. Die Grünen befürworten dieses Projekt, das niedersächsische Umweltministerium dagegen lehnt es ab.

K+S sagte am Mittwoch, eine Fernleitung zum Transport des Abwassers zur Nordsee werde noch geprüft. Bis Ende des Jahres soll es ein Ergebnis geben.

Dokumenten Information
Copyright © Mindener Tageblatt 2012
Dokument erstellt am 28.07.2010 um 21:25:22 Uhr
Letzte Änderung am 29.07.2010 um 01:13:35 Uhr

Texte und Fotos aus MT-Online sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.
Diesen Artikel in Netzwerken veröffentlichen:




WAS MEINEN SIE? SCHREIBEN SIE IHRE MEINUNG



Sicherheitscode:

Bitte geben Sie oben
stehenden Code hier ein*:


*Pflichtfelder




´

Anzeige