Die Mordkommission sei inzwischen auf 20 Beamte aufgestockt worden, sagte eine Polizeisprecherin am Montag in Nienburg. Zudem seien speziell ausgebildete Zielfahnder im Einsatz.
Seit Beginn der Öffentlichkeitsfahndung nach dem 35-Jährigen am vergangenen Donnerstag sind knapp 100 Hinweise aus der Bevölkerung eingegangen. Eine heiße Spur befindet sich allerdings nicht darunter.
Der Vater hatte das Kind am vergangenen Montag in Stolzenau auf offener Straße erschossen, nachdem ein Versöhnungsgespräch zwischen dem Mädchen und seinen Eltern gescheitert war. Die 13-Jährige war vor einem halben Jahr wegen familiärer Spannungen bei ihren Eltern aus- und mit Zustimmung des Jugendamtes in ein Heim gezogen.
Am Dienstag vor einer Woche wurde der Wagen des Vaters in Minden gefunden. Wie Gabriela Mielke, Pressesprecherin der Polizei in Nienburg am Montag erklärte, sei immer noch ungeklärt, warum der Tatverdächtige das Fahrzeug in Minden abgestellt habe. Es sei nicht einmal sicher, ob er sich überhaupt im Wagen befunden habe.
Die Polizei hat auch keine Hinweise darauf, dass sich der Vater ins Ausland abgesetzt hat. "Das sind Spekulationen", sagte ein Polizeisprecher am Montagmorgen. Es gebe weder Anhaltspunkte dafür noch dagegen.
Allerdings gingen seit der öffentlichen Fahndung stetig weitere Hinweise aus der Bevölkerung ein. Die Suche nach dem Iraker, der seine Tochter nach einem gescheiterten Versöhnungsgespräch im Kreis Nienburg auf offener Straße erschossen hat, laufe auf Hochtouren.










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