HINTERGRUND
Die Otto-Benecke-Stiftung e. V. (OBS) ist eine gemeinnützige Organisation, die 1965 auf Initiative der Deutschen Studentenverbände in der Technischen Universität Berlin gegründet wurde. Sie ist im Auftrag der Bundesregierung tätig.
Die OBS nimmt im Rahmen humanitärer Bildungshilfe Eingliederungsaufgaben für Aussiedler, Kontingentflüchtlinge und asylberechtigte Ausländer wahr, die in der Bundesrepublik eine Hochschulausbildung aufnehmen oder fortsetzen wollen oder als Hochschulabsolventen ausbildungsadäquate Beschäftigungsmöglichkeiten anstreben.
Wer aus einem Gesellschafts- und Bildungssystem in ein anderes wechselt, kommt in eine fremde Welt, in der er sich völlig neu orientieren muss. Die OBS hilft, den richtigen Weg zu finden: Mit ausführlichen Beratungen hilft sie bei der Ausbildungs- und Berufseinstiegsplanung; in Seminaren informiert sie über Bildungs- und Berufsalternativen.
Otto Benecke (1896 bis 1963), dessen Namen Stiftung und Verein tragen, war Wegbereiter der studentischen Selbstverwaltung in Deutschland und wurde 1919 erster Vorsitzender des Dachverbandes der Allgemeinen Studentenausschüsse. Als Mitarbeiter des Preußischen Kultusministeriums (1921 bis 1928) prägte er entscheidend die Reform des Hochschulwesens. Er war der Überzeugung, dass Studenten, die Verantwortung übernehmen und demokratische Regeln lernen, auch nach Abschluss ihres Studiums motiviert sind, die freiheitliche und demokratische Entwicklung einer Gesellschaft mitzugestalten. www.obs-ev.de

