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04.07.2009
Regio Port: Bundesverkehrsminister gibt symbolisch "Grünes Licht" für Hafen
Unterstützung zugesagt: Wolfgang Tiefensee lobt trimodales Konzept und überregionale Kooperationen
VON JÜRGEN LANGENKÄMPER

Minden (mt). "Was ich im Vorfeld gelesen habe und jetzt hier gehört habe, ist in mehrfacher Hinsicht beispielhaft." Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) gab mit seinem Lob am Freitag zumindest symbolisch "Grünes Licht" für die Pläne der Stadt Minden für den Containerhafen RegioPort.

Findet Mindens Hafenpläne beispielhaft: Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee (2. von links) ist bereit, den Einsatz von SPD-Bundestagskandidat Achim Post (rechts daneben), Bürgermeister Michael Buhre (links) und Landrat Dr. Ralf Niermann für den Verkehrsknotenpunkt nach Kräften zu unterstützen. | MT-Foto: Langenkämper

"Nach Kräften" wolle er die heimischen Akteure, SPD-Bundestagskandidat Achim Post, Bürgermeister Michael Buhre und Landrat Dr. Ralf Niermann, bei der Umsetzung der Pläne unterstützen, versprach der Spitzenpolitiker an Bord des Raddampfers "Wappen von Minden" vor geladenen Kommunalpolitikern, der Wasser- und Schifffahrtsdirektion und der Wirtschaft. "Die Schnittstelle zwischen den unterschiedlichen Verkehrswegen ist das Entscheidende", so Tiefensee zu den logistischen Herausforderungen der Zukunft. Zuvor hatte Hafen-Geschäftsführer Hans Jürgen Hansch den neuen RegioPort als trimodale Drehscheibe für Straße, Schiene und Wasser vorgestellt.

Besondere Chancen sah der Minister in dem Vorhaben, ein Gewerbegebiet für die Kommissionierung der Container an den eigentlichen Hafen anzuschließen. "Es geht darum, dass die Waren veredelt werden", sagte er. Dadurch entstünden attraktive Arbeitsplätze.

Ausdrückliches Lob zollte Wolfgang Tiefensee der Kooperation der Häfen im Kreis Minden-Lübbecke und überregional über die Landesgrenze hinaus. "Mit Ihrer Idee, einen Hafen zu bauen, der trimodal angeschlossen ist, liegen Sie goldrichtig."

Info
Weitere Informationen im Blickpunkt Regio Port

Bürgermeister Buhre dankte Achim Post für die Initiative, den Bundesverkehrsminister nach Minden einzuladen. Auch im ersten Halbjahr dieses Jahres sei der Umschlag im Containerhafen, wo der Minister an Bord des Raddampfers ging, trotz allgemeiner Rückgänge aufgrund der Krise noch einmal um 3,8 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres gestiegen. "Das zeigt uns, dass der Standort richtig ist."

Dokumenten Information
Copyright © Mindener Tageblatt 2012
Dokument erstellt am 04.07.2009 um 01:25:27 Uhr
Letzte Änderung am 04.07.2009 um 14:15:12 Uhr

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