Besonders schlecht zu sprechen ist Matthey auf Josef Haas, den letzten Vorstand der insolventen Kampa AG. "Der Kapitän Haas, der maßgeblich am Untergang des Schiffes Kampa beteiligt war, hat jetzt die Kampa-Fahne mitgenommen und die Belegschaft untergehen lassen." Der Gewerkschafter unterstellt weiter: "Das ist von langer Hand vorbereitet." Er glaubt, die Produktion werde nach Osteuropa ausgelagert. Nach Informationen von Matthey seien entlassene Monteure in diesen Tagen zu Gesprächen mit dem Geschäftsführer eingeladen. Darin solle ihnen vorgeschlagen werden, sich selbstständig zu machen und dann weiterhin für Kampa zu arbeiten.
"Ich habe die Lizenz zum Helfen gekauft"
"Das, was behauptet wird, stimmt nicht", wehrt sich Haas. "Ich habe die Lizenz zum Helfen gekauft, weil ich dafür kämpfe, dass es für Kampa und die Branche weitergeht", erklärt er im Gespräch mit dieser Zeitung. Es sei nach wie vor sein "größter Wunsch", dass noch Investoren gefunden werden. Mit Hilfe von Subunternehmern und Vertriebsmitarbeitern sei er derzeit bestrebt, bestehende Verträge mit Bauherren zu erfüllen und neue Aufträge an Land zu ziehen.
Um wen es sich bei den Fremdfirmen handelt, wollte Haas auf Anfrage dieser Zeitung allerdings zunächst nicht mitteilen. Heftig dementierte er jedoch einen Bericht der Heidenheimer Zeitung, dass er mit der Haas Fertighaus GmbH im bayerischen Falkenberg etwas zu tun habe. Im Impressum der Webseite dieses Unternehmens werden die Namen Josef Haas, Xaver Haas und Dr. Tanja Haas-Lensing als Geschäftsführer aufgeführt.
"Ich bin nicht verwandt und verschwägert mit diesen Leuten und ich bin nicht Geschäftsführer bei Haas Fertigbau." Zudem sei "bis heute noch nicht einmal der Vertrag mit Haas Fertigbau geschlossen worden". Auch sei noch nichts fixiert worden über "die gesamte Produktionsthematik", bestätigte er dann doch indirekt, dass es sich bei dem Subunternehmer um die Haas Fertighaus GmbH handelt.
Eine Stellungnahme des Heidelberger Insolvenzverwalters Dr. Werner Schreiber zur jüngsten Entwicklung war gestern zum wiederholten Male nicht zu bekommen.
Bin auch voll überzeugt das der "Untergang/Insolvenz" bereits schon von langer Hand geplant und vorbereitet war, vieles spricht dafür und bestätigt sich immer mehr. Auch der Zeitpunkt erst noch über den Winter wo sowieso viele Arbeiten Stillstand wetterbedingt haben und man die Kunden deswegen
leicht vertrösten konnte ohne den eigentlichen und wahren Grund zu offenbaren. Bereits vor Weihnachten wurden Kunden übern Tisch gezogen mit plötzlichen Abnahmeprotokollen entgegen den vertraglichen Vereinbarungen um möglichst schnell noch an Geld zu kommen was der Bauleistung noch nicht entsprach, was wohl durch absichtlich falsche Kostenberechnungen der Bauleiter und Kundenbetreuer veranlasst wurde. Auch kamen im Jahr 2009 keine Fachhandwerker mehr zur Baustelle und wenn dann nur noch ein Monteurtrupp.
Sieht so aus das nur noch "Alles" im Werk sowieso schon vorrätiges Material verarbeitet wurde und versucht das noch an den Mann zu bringen mit wenig Aufwand gerade mal noch Monteure zum Aufstellen ..ein sogenannter "AUSVERKAUF"
Im Hause Kampa muß ja auch bekannt gewesen sein daß kein Geld mehr da ist und die Handwerker nicht bezahlt wurden. Auch so manche Vorstände sprangen rechtzeitig noch vom "sinkenden Schiff"
Wo bleibt nun die Hilfe und wer ist für Geldeintreibung (ohne die Bauleisung erbracht zu haben) verantwortlich ? Normalerweise doch die Vorstände.. auch liegen alle bis jetzt noch nicht gekündigten Verträge den Insolvenzverwalter sowie auch den Vorständen bekannt auf so dass
es selbstverständlich sein müsste diese Verträge (auch durch die nun neue Kampa GmbH) zu erfüllen schließlich hat man ja auch das Geld der Kunden vorher genommen!
Wenn so eine "Insolvenz" rechtlich sein soll und vom Staat auch noch geduldet wird verstehe ich die Welt nicht mehr!
Mfg Werner M.