Etwa 650 der 680 Mitarbeiter an den bundesweit acht Standorten der Kampa AG und ihrer sieben Tochterunternehmen erhielten gestern ihre Kündigungen. Anfang des Monats war ein Großteil der Mitarbeiter bereits von Insolvenzverwalter Dr. Werner Schreiber freigestellt worden.
Josef Haas, früher Vorstand der Kampa AG und jetzt alleiniger Geschäftsführer der vor gut einer Woche neu gegründeten Kampa GmbH im schwäbischen Steinheim, bestätigte die Kündigungen. Die noch verbliebenen rund 30 Mitarbeiter seien an den ehemaligen Produktions- und Verwaltungsstandorten - darunter auch in Minden - mit der Abwicklung des Kampa-Konzerns beschäftigt. In die vor gut einer Woche von Haas gegründete GmbH wurden nur die Marken-Lizenzen von Kampa, ein Musterhaus-Netz und das Innovationscenter in Steinheim überführt. Die von Haas angekündigte Fertigstellung begonnener Kampa-Häuser und mögliche Neuaufträge sollen von der Haas Fertighaus GmbH übernommen werden.
Die noch etwa 25 Mitarbeiter am einstigen Mindener Stammsitz von Kampa hätten zwar noch nicht den Interessenausgleich unterschrieben, stünden aber auch unmittelbar vor der Entlassung, sagte Bodo Matthey von der IG Bau Ostwestfalen-Lippe. Er übte massive Kritik an der Entwicklung bei Kampa. Seite 29

















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