MT-Serie: Ideenskizzen für ein Einkaufscenter im Rathausquartier/WP teilt Neues Rathaus
Das von WP "Rathaus-Passage" genannte Objekt sei keine abgeschlossene Mall, betonen die Planer, die - ohne Grundstückskosten - ein Investitionsvolumen von gut 21 Millionen Euro ermittelt haben. Die Passage sei ein Teil der Stadt und zitiere als eine Art Gasse die bestehenden Strukturen in Minden. So erhalte die neu entstehende Verbindung zwischen dem Scharn und dem Kleinen Domhof aufgrund ihrer Geschäftsfassade zusätzlich den Charakter einer wirklichen Straße.
Ein durchlaufendes Glasdach, leicht konstruiert, soll ebenfalls dazu beitragen, dass nicht der Eindruck eines geschlossenen Einkaufscenters herrscht. Es soll lediglich als Witterungsschutz dienen.
Das Objekt ist zweigeschossig angelegt. Alle Geschäftsflächen sollen aber vom Erdgeschoss erschlossen werden. Nur ein Lebensmittelmarkt im Untergeschoss würde über eine Rolltreppe in der Mitte der Garage bedient. Der Markt würde zudem von der direkten Anbindung an die Tiefgarage profitieren.
Neu gestaltet würde das Foyer des Neuen Rathauses am Kleinen Domhof. Teile des Deilmann-Baues müssten abgerissen werden, damit ein repräsentativer Zugang zur Rathaus-Passage entstehen kann. Hier könnte auch das Bürgerbüro angesiedelt werden.
WP Real Estate sieht dabei Synergien, die entstehen, wenn in den oberen Geschossen neue Büroflächen für die Stadtverwaltung entstehen, die im ersten Obergeschoss durch eine filigrane Brücke zwischen den beiden bestehenden Rathausteilen verbunden würden.
Die Meerbuscher würden die bestehende Tiefgarage teilweise der neuen Situation anpassen und um weitere Stellplätze und Gewerbeflächen - den Supermarkt - erweitern. Die Zufahrt soll weiterhin über die Domstraße bedient werden. Warenanlieferungen für die gesamte Passage sollen über die Straße "Am Rathaus" erfolgen.
WP Real Estate ist seit 15 Jahr als Projektentwickler tätig. 1997 realisierte das Unternehmen für Allkauf das Einkaufszentrum Sachsenallee in Chemnitz. Viel Beachtung fand das Projekt "Hühnerposten" in Hamburg, wo das unter Denkmalschutz stehende Zentralpostamt revitalisiert und zu einem Büro- und Kommunkationsstandort ausgebaut wurde. Aktuell entwickelt WP das Einkaufscenter Kirmesplatz in Oer-Erkenschwick.
Ich möchte sowas nicht für unsere Stadt.
Und dann ständig das Argument mit dem dach als Regenschutz - meine Güte seit ihr Pingelig, zieht euch ne Jacke an und kauft nen Regenschirm!
Kinder habe ich auch zwei - die laufen und toben aufm Spielplatz genug, in der Stadt gehen sie ganz lieb neben mir her (wie sich das gehört)...
Kleinere Umbauten und Renovierungen die optisch ins Bild der Innenstad passen finde ich sehr gut aber bitte keine Riesenklötze im Futurwahn.