Es hat zwar tatsächlich keine solche Erlaubnis gegeben, aber ein in der Gesamtschule in Lerbeck an jenem Freitag anwesender Polizist habe "uns mitgeteilt, dass die Busse trotz Sperrung durchgelassen werden", kommentiert die Leiterin der Gesamtschule Dorothee Scheck eine Passage im MT Bericht von gestern.
Von Bürgermeister Stephan Böhme habe sie die Information bekommen, "dass der öffentliche Nahverkehr planmäßig läuft". Das bestätigt Böhme, der sich gegenüber dem MT auf ein Telefongespräch seiner Mitarbeiterin mit dem Buslinienbetreiber BVO beruft, wonach die Linienbusse trotz Absperrungen den Linienverkehr aufrechterhalten. Die Busse würden von der Polizei durchgelassen, hat die Mitarbeiterin die telefonische BVO-Auskunft in einem Vermerk festgehalten. Es könne aber zu Verzögerungen kommen.
Schüler kritisiert Busfahrer
Eine Leserin schreibt auf MT-Online, sie habe vom Busunternehmen die Auskunft bekommen, "alle Busse sollten trotz Sperrung die B482 befahren können, da man eine Genehmigung der Polizei hätte". Das habe ihr auch die Stadt bestätigt.
Kritik wird zudem am Busfahrer und am von BVO beauftragten Subunternehmen geübt. Ein Schüler, der in besagtem, offenbar überfüllten Linienbus nach Eisbergen war, schreibt, dass Schüler, die nach der Türöffnung "über den Tunnel geklettert und zur Schalksburg gegangen sind", dort vom Busfahrer nicht mehr aufgenommen worden seien.
Er beklagt auch, dass in den alten Bussen sich die Fenster nicht öffnen ließen, der Fahrer sich geweigert habe, eine Tür zur Kühlung aufzumachen, einigen Schülern der Schweiß "nur so runter fiel".
Dass Schüler geschrien hätten, der Tunnel sei gesperrt, habe den Fahrer nicht davon abgebracht, den Umweg zu versuchen.











