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08.07.2011
NRW-Umweltminister beschäftigt sich mit dem Tönsmeier-Brand
Kein Dioxin in der Luft freigesetzt

Minden/Düsseldorf (hn). Mit den Folgen des Brandes in der Firma Tönsmeier in Neesen-Lerbeck beschäftigte sich am Mittwoch der Umweltausschuss des Landtages in Düsseldorf.

Auslöser war eine Anfrage des Grünen-Abgeordneten Markert zu Beeinträchtigungen von Luft, Boden und Wasser.

Kritische Werte hätten die Messungen des Landesamtes für Natur-, Umwelt- und Verbraucherschutz (Lanuv) nicht ergeben, teilte NRW-Umweltminister Johannes Remmel (Grüne) mit. "Insbesondere konnte davon ausgegangen werden, dass die Bildung und Freisetzung relevanter Dioxinmengen nicht erfolgte", sagte er im Ausschuss. Wie berichtet, hatten auch Gerätemesswagen aus Minden und Rinteln keine Überschreitungen der MAK-Werte gemessen.

Am vergangenen Freitag waren auf dem Gelände des Regionalentsorgers zwischen B482/Bahnstrecke und Weser rund 200 Kubikmeter gepresster Kunststoffe aus den für das Duale System Deutschland gesammelten gelben Säcken aus ungeklärter Ursache in Brand geraten. Eine riesige Rauchwolke über der Porta Westfalica hatte viele Einwohner besorgt gemacht.

"Eine Beeinträchtigung der Wasserqualität der angrenzenden Weser wurde durch die ergriffenen Sofortmaßnahmen der Einsatzkräfte nach derzeitigem Kenntnisstand verhindert", beruhigte Remmel auch Sorgen um eine Kontaminierung des Flusswassers.

Info
Mehr zum Thema finden Sie im Blickpunkt "Großbrand bei Tönsmeier" [hier klicken]

Der Boden des Betriebsgeländes sei versiegelt, sodass dort kein Löschwasser in den Boden habe gelangen können. Kleinere Mengen seien möglicherweise auf angrenzenden Flächen eingedrungen. Durch Folgeuntersuchungen, die vom Kreis Minden-Lübbecke veranlasst würden, werde geklärt, ob Maßnahmen zum Bodenschutz ergriffen werden müssen.

Dokumenten Information
Copyright © Mindener Tageblatt 2012
Dokument erstellt am 07.07.2011 um 21:16:54 Uhr
Letzte Änderung am 08.07.2011 um 01:31:29 Uhr

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Kommentare
Wenn selbst unser "GRÜNER" Umweltminister davon ausgeht, dass "die Bildung und Freisetzung relevanter Dioxinmengen nicht erfolgte" dann kann ich ja meinen Müll auch Zuhause verbrennen.  Schön, nie wieder Müllgebühren Zahlen, spart man sogar noch Geld und der Umwelt tut es nicht mal weh!!!

Das ist doch alles Verarsche Hoch 10: Jeder Bauer der ein bisschen Laub zum Herbst verbrennen will bekommt, sofern es denn erlaubt ist, Auflagen aufgebrummt, wegen der Umweltverschmutzung………Aber wenn bei Tönsmeier Plastik brennt, ist das ja nicht so schlimm……
Ach ja, das war ja schon vorsortierter Müll! Ich frage mich nur, warum ich auf all den sehr guten Fotos immer wieder gelbe Säcke erkennen konnte??? Wird nach der Sortierung der Müll etwa wieder in diese dünnen Säckchen gepackt?

Eine Messung eines unabhängigen Institutes wäre für uns Bürger die beste Regelung gewesen um die Wahrheit zu erfahren.


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