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30.08.2007
Vorfreude auf neues Altstadtfest
Organisatoren und Helfer zufrieden mit Atmosphäre und Resonanz

Minden (lkp). Zufriedenheit auf allen Seiten: Das erste Altstadtfest seit langem hat nicht nur den Besuchern Spaß gemacht. Über die positive Resonanz können sich auf die Organisatoren und ihre Helfer freuen. Eine Neuauflage ist drin. "Mein Vorschlag ist: Nächstes Jahr!", sagte Falk Bloech sofort.

Die Energie, mit der der Vorsitzende der BOA - Bildung für nachhaltige Entwicklung in der Oberen Altstadt - aus dem arbeitsreichen Programmmarathon hervorgegangen ist, wird an vielen Stellen geteilt. "Wir wären wieder dabei", sagt Detlef Müller, stellvertretender Vorsitzender der Erwerbsloseninitiative Malz.

"Leute sind zu mir gekommen und haben gesagt, sie hätten Ecken gesehen, die sie vorher gar nicht kannten", berichtet Sieghilde Winkelmann vom BF zufrieden von positiven Rückmeldungen aus Besucherkreisen. Ähnlich war es in der Fernuniversität. "Es sind viele Ältere bei uns gewesen, die mal hier zur Schule gegangen sind und sich ihre alten Klassenräume anschauen wollten", erzählt Heidrun Spanier von überraschenden Erfahrungen, die auch Uta Pape im evangelischen Kindergarten und Doris Pütz in der Eine-Welt-Schule gemacht haben.

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Das Interesse vieler Besucher hätte die Schulleiterin gern noch weiter befriedigt und sie durchs Gebäude geführt. "Aber wir bauen gerade um, weil wir neue Elektroleitungen erhalten", bedauerte sie. Aber mit Blick auf ein neues Altstadtfest oder einen Tag der offenen Tür kam ihr gleich die Idee einer kleinen historischen Schulausstellung. "Wir haben auf dem Speicher noch viele alte Sachen."

Viel Spaß hatten vor allem die kleinen Aktiven mit ihrem Flohmarkt auf dem Schulhof. Sie hatten sich lange darauf gefreut und verglichen auch am Montag noch gegenseitig ihre kleinen Einnahmen.

Doppelten Vorteil von der Öffnung des sonst trennenden Tores hatten das Eine-Welt-Dorf und die karitativen Einrichtungen rund um den Pauline-von-Mallinckrodt-Platz. Dadurch herrschte bei beiden reger Durchgangsverkehr. "Für uns haben sich viele neue Kontakte ergeben", sagt Susanne Leimbach. Durch den Sonderverkauf von gespendeter Kleidung seien auch ein paar Hundert Euro für den Sozialfonds für Bedürftige erzielt worden. Der positive Effekt des offenen Tores zum Eine-Welt-Dorf regt die Geschäftsführerin des Caritas-Verbandes nun an, über ein ebensolches Tor zur benachbarten Tafel St. Martin nachzudenken, wo in Sichtweite eine Kaffeetafel bei vielen gut ankam.

"Das Leben und Treiben konnte nicht besser sein", erlebte Sieghilde Winkelmann bei aller persönlicher Anspannung die Atmosphäre rundum. "Das breitflächige Angebot war ein großes Plus, aber zugleich auch eine große Schwierigkeit, weil es unmöglich war, alles wahrzunehmen." Auf jeden Fall sei das Altstadtfest "ein guter Anfang" gewesen.

Wie es weitergehen soll, möglichst mit stärkerer Einbindung der Bewohner in die Planung, will die BOA bei ihrer nächsten Sitzung am Mittwoch, 12. September, sehen. Beginn ist um 18 Uhr im Robert-Nussbaum-Haus in der Brüderstraße.

Dokumenten Information
Copyright © Mindener Tageblatt 2012
Dokument erstellt am 29.08.2007 um 21:25:26 Uhr
Letzte Änderung am 30.08.2007 um 02:14:32 Uhr

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