Ein Mitglied der Interessengemeinschaft Haddenhausen hatte sich mit Antrag vom 19. Mai 2009 an den Petitionsausschuss des Landtages gewandt, der sich inzwischen in mehreren Sitzungen mit dem Thema befasst hat. Mit der Stellungnahme aus dem Ministerium liege nun "eine umfassende Bewertung des Sachverhaltes von der obersten Dienstaufsichtsbehörde vor", teilt die Stadtverwaltung mit.
Am morgigen Donnerstag, 7. Oktober, wird es dazu in Minden ein gemeinsames Gespräch mit Vertretern des Ministeriums, der Bezirksregierung, des Petitionsausschusses sowie der Stadt Minden und der Städtischen Betriebe geben, heißt es aus dem Rathaus. Außerdem werden die Fraktionsvorsitzenden der in der Stadtverordnetenversammlung vertretenden Parteien später an dem Termin teilnehmen können.
Die betroffenen Haddenhauser und Häverstädter Bürger und der Antragsteller sind nicht eingeladen worden. Sie wollen deshalb am Donnerstag im Rathaus eine Liste mit Protestunterschriften dagegen übergeben. Treffpunkt für Haddenhauser, die dabei sein möchten, ist um 12.30 Uhr am Gemeindehaus im Ort. Nachzügler können auch auf dem Treffpunkt Kleiner Domhof dazustoßen, teilt die Interessengemeinschaft Abwasser mit.
Die Stadt wird die Ergebnisse des Gesprächs mit den Ministeriums-Vertretern am Freitag der Presse darstellen.


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