Die Zahlen wurden 2008 in einer Studie des Potsdamer Zentrums für Zeithistorische Forschung und der Gedenkstätte Berliner Mauer ermittelt.
Von den 136 Todesopfern starben zwei Drittel an der Sektorengrenze in Berlin. 46 Menschen kamen zwischen West-Berlin und Brandenburg ums Leben, Schwerpunkt war mit 13 Toten Potsdam. Mehr als die Hälfte der Opfer fand in den ersten fünf Jahren nach dem Mauerbau den Tod.
Unter den Opfern befanden sich auch acht im Dienst getötete DDR-Grenzsoldaten sowie 30 Menschen aus Ost und West, die ohne Fluchtabsichten erschossen wurden oder verunglückten. Die meisten der Mauertoten waren Männer zwischen 16 und 30 Jahren. Unter den Opfern waren auch acht Kinder, darunter fünf Jungen im Grundschulalter, die in Grenzgewässern ertranken, und ein Säugling, der bei einem erfolgreichen Fluchtversuch der Eltern erstickte. Nur acht der Toten waren Frauen.
Ab 1967 gingen die Todeszahlen deutlich zurück. Gründe dafür waren den Forschungsergebnissen zufolge die technische Modernisierung der Grenze mit einer elektronischen Alarmsicherung sowie die verstärkte Überwachung im Vorfeld der Mauer. www.chronik-der-mauer.de







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