14.04.2012
1200 neue Mitarbeiter
Phoenix Contact

Blomberg (lnw). Der lippische Elektrozulieferer Phoenix Contact setzt weiterhin auf Wachstum. Dazu sollen auch in diesem Jahr weltweit wieder 150 Millionen Euro investiert werden.

Alle Investitionen würden eigenfinanziert, das Familienunternehmen habe keine Schulden. Der Umsatz soll 2012 um acht Prozent steigen. Dies sagte Vertriebsgeschäftsführer Frank Stührenberg am Stammsitz in Blomberg.

Im Geschäftsjahr 2011 stieg der Umsatz um 14 Prozent auf 1,52 Milliarden Euro. Zum Gewinn macht das Unternehmen traditionell keine Angaben. Die Zahl der Mitarbeiter wuchs weltweit um 1200 auf gut 12 000. Allein an den zwei Standorten Blomberg und Bad Pyrmont (Niedersachsen) wurden zusammen 500 neue Stellen geschaffen. Hier arbeiten jetzt 5150 Menschen.

Zulieferer setzt weiter auf Geschäft in China

Das Unternehmen produziert für die Industrie elektromechanische und elektronische Teile und Anlagen zum Bau von Kfz, für Windkraft, Solartechnik sowie für Infrastrukturbereiche wie Wasser/Abwasser, Verkehr und Energieverteilung. Auch in den nächsten Jahren sieht Stührenberg mit Blick auf die Energiewende gute Wachstumschancen.

Obwohl das Geschäft in China insgesamt nicht mehr ganz so stürmisch sei, werde das Land weiterhin zu den Märkten mit den stärksten Entwicklungen gehören. Dort habe Phoenix Contact Fuß gefasst. So sei man an einem Projekt mit Elektrobussen beteiligte. Phoenix Contact liefere dort robuste Steckverbindungen für Batterien.

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Dokument erstellt am 13.04.2012 um 23:12:50 Uhr

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