03.04.2012
Agentur gibt Infos
Spezial-Angebot für Ex-Schlecker-Mitarbeiter

Minden/Herford (mt/lkp). Nach der Entscheidung, keine Transfergesellschaft für Beschäftigte einzurichten, die von der Insolvenz der Schlecker-Kette betroffen sind, ruft die Agentur für Arbeit die Arbeitnehmerinnen nun auf, sich bei der örtlichen Geschäftsstelle arbeitslos zu melden.

"Wir sind gut vorbereitet, um allen neue Beschäftigungschancen eröffnen zu können", erklärt Klaus Meister, Geschäftsführer der Arbeitsagentur Herford. Sie bietet sofort schnelle und unkomplizierte Unterstützung bei der Suche nach einem neuen Arbeitsplatz an.

In den kommenden Tagen werden im gesamten Agenturbezirk, zusätzlich zu den Vermittlungsgesprächen, Informationsveranstaltungen angeboten. Schlecker-Betroffene sind eingeladen, sich über die Nutzung der Job- und Lernbörsen, Arbeitsplatzsuche und Bewerbungsverfahren zu informieren. Alle, die sich bereits zuvor bei der Agentur für Arbeit gemeldet haben, können dieses Spezial-Angebot ebenfalls nutzen und zu den genannten Terminen vorbeikommen.

In Minden ist die Veranstaltung am Freitag, 13. April, von 9 bis 11 Uhr in der Agentur für Arbeit, Hermannstraße 1, Raum 316. Im Einzugsbereich der Geschäftsstelle wurden die Schlecker-Filialen an der Stiftsallee in Minden, in der Vlothoer Straße in Holzhausen/Porta, in der Stephanstraße in Eisbergen, in der Lavelsloher Straße in Friedewalde und in der Hauptstraße in Petershagen geschlossen. Weitere Termine in den anderen Geschäftsstellen sind am Mittwoch, 4. April, und am Donnerstag, 12. April, jeweils von 9 bis 11 Uhr in Herford, Hansastraße 33 (4. Stock, Sitzungssaal), am Donnerstag, 5. April, von 14 bis 16 Uhr in Bünde, Borriesstraße 8 (Raum 18), am Dienstag, 10. April, von 13 bis 15.30 Uhr in Lübbecke, Niederwall 5 (Raum 216) sowie am Mittwoch, 11. April, von 9 bis 11 Uhr in Bad Oeynhausen, Lenné Karree (Raum 115).

Schnelle, professionelle Unterstützung leisten

Eine Anmeldung zur Veranstaltung ist nicht erforderlich. "Jetzt ist es unsere Aufgabe, schnelle Alternativen zu finden", sagt Klaus Meister. Konkret heiße dies: "Die Qualifikationsprofile feststellen und mit Blick auf die Aufnahmefähigkeit des Marktes Beschäftigungsalternativen anbieten." Auch alle sonstigen Hilfen wie Trainingsmaßnahmen und Qualifizierungen seien möglich. "Entscheidend ist, dass schnelle und professionelle Unterstützung geleistet wird."

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Dokument erstellt am 02.04.2012 um 23:12:24 Uhr

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