13.01.2012
Käsekästchen reloaded
Strategie mit Nachdenken: "Vertex Dispenser"
VON FELIX M. WILKE

Was klingt wie ein medizinischer Apparat, ist in Wirklichkeit ein Strategiespiel mit Puzzleelementen: "Vertex Dispenser". Einige Übung ist aber in jedem Fall vonnöten.

Eingefärbte Dreiecke sind unter Kontrolle.
Eingefärbte Dreiecke sind unter Kontrolle. | Repro: Wilke

Mit einer Art Raumschiff fährt man eine Gitternetzwelt ab und erobert im Wettstreit dreieckige Flächen ungefähr nach dem Käsekästchenprinzip. Fast wichtiger als die Flächen sind jedoch die namengebenden Eckpunkte (= Vertices) in verschiedenen Farben. Je mehr davon in derselben Farbe man kontrolliert, desto schneller sind die eigenen Spezialfähigkeiten wieder verfügbar. Zu diesen Fähigkeiten gehört das Bauen von Hilfsrobotern und Verteidigungsanlagen ebenso wie verschiedene Schusstechniken.

Anfangs hält man die Farben der Punkte noch für fest vorgegeben. Man ist ja auch mit Steuerung und Verständnis der Darstellung genug beschäftigt. Dann stellt man fest, dass die Farben noch nicht eroberter Punkte sich ändern. Schließlich die Erkenntnis: Die Farbgebung hängt unmittelbar und streng systematisch von der Kolorierung der Nachbarpunkte ab. Neben Offensive und Defensive hat man also logisch zu denken, um die besten Spezialfähigkeiten zu bekommen. Nicht zuletzt deswegen gibt es auch einen Puzzle-Modus. Nicht zuletzt deswegen fesselt das eigentlich gelungene "Vertex Dispenser" aber auch nicht unbedingt (ca. 9 Euro). mt
http://www.vertexdispenser.com/


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Dokument erstellt am 19.01.2012 um 21:15:54 Uhr

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