Dabei geht es nicht allein darum, das Gesamtpaket für Investoren zusammenzuhalten. Haas will mithilfe der Zulieferer das Geschäft weiterführen.
"Das Interesse an Kampa-Häusern ist ungebrochen groß", sagte Haas, der als geschäftsführender Gesellschafter der neuen GmbH ehemalige Kampa-Zulieferer als Investoren ins Boot geholt und auch das Musterhausnetz übernommen hat, wie es in einer Mitteilung heißt. Konkrete Bestellungen liegen noch nicht vor.
Die Produktion in Steinheim und Ziesar konnte allerdings nicht aufrechterhalten werden. Haas vergibt die Fertigung an ein externes Unternehmen, dessen Namen und Sitz er nicht preisgeben will. Alle Aktivitäten sollen unter dem Markendach Kampa gebündelt werden. Diese Lösung biete die Chance, insbesondere für den Hauptstandort Steinheim zu einem späteren Zeitpunkt einen Investor zu finden, der dann in Kooperation wieder für die Kampa GmbH produzieren könne, heißt es weiter.
Haas wendet sich mit seinem Angebot verstärkt an Bauherren, die nach der Kampa-Insolvenz vor halb fertigen Häusern stehen. Dieses Geschäftsmodell haben unter dem Namen Exklusiv Haus in Büren auch andere ehemalige Kampa-Mitarbeiter für sich entdeckt.


